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02.02.2026
10:31 Uhr
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Die höchst unterhaltsame Netflix-Doku „Take That“ zeigt die Höhen und Tiefen der legendären Boyband. Schade, dass sie sich heute als Männer sowas von gefunden haben wollen.

Zwei Boys aus der Band am Klavier: Gary Barlow (r.) am Songschreiben, Howard Donald blickt eher skeptisch drein. (Foto: Netflix)
Die Verklärung der Vergangenheit ist im Pop immer noch systemimmanent und überlebensnotwendig. Würde man all die lächerlichen Ernsthaftigkeiten und ernsthaften Lächerlichkeiten der verehrten Bandleader nach heutigen Standards unternehmerischer Verhaltensethik betrachten und beurteilen, abzüglich der nostalgischen Milde und der Bewunderung für ihr Werk, dann wären die Hall of Fames dieser Welt heute so leer wie der Blick des jungen Robbie Williams, als ihm Gary Barlow die musikalische Mitarbeit an dessen Projekt namens Take That verweigert.
Was kann die Ur-Boyband "Take That" mit Anfang 50 noch sein? Sehr zufrieden. Und: ziemlich toll. Eine Begegnung.
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