SZ 24.07.2026
14:48 Uhr

(+) Nahost: Bundeswehr zieht Kriegsschiffe aus Dschibuti ab


Wochenlang wartete die Marine am Golf von Aden auf einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus. Weil kein Ende des Kriegs in Sicht ist, verlegt die Bundeswehr sie nun in das östliche Mittelmeer.

(+) Nahost: Bundeswehr zieht Kriegsschiffe aus Dschibuti ab
Das Minenjagdboot Fulda, hier noch im Hafen von Kiel, ist eines der beiden Schiffe aus Deutschland, die helfen sollen, die Straße von Hormus abzusichern. Sandra Beckefeldt/AFP

Die Hängepartie für die Soldatinnen und Soldaten geht also weiter. Allerdings nicht mehr im Roten Meer, sondern bald im Mittelmeer. Da der Konflikt zwischen den USA und Iran weiter zu eskalieren droht, hat sich das Verteidigungsministerium am Donnerstagabend dazu entschlossen, die beiden deutschen Kriegsschiffe aus Dschibuti am Golf von Aden abzuziehen. Seit einigen Wochen schon warten dort das Versorgungsschiff Mosel und das Minenjagdboot Fulda auf einen möglichen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus.

Funksprüche kommen schwer verständlich an, Tests scheitern, der Zeitplan wackelt: Das Digitalisierungsprojekt D-LBO sollte die Bundeswehr kriegstüchtig machen. Aber bislang macht es vor allem Probleme.

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