SZ 28.12.2025
15:05 Uhr

(+) Nachruf: Sogar die Liebe war möglich


Die Filmindustrie interessierte ihn so wenig wie sie sich für ihn: Der anarchische Regisseur Amos Poe ist gestorben. Seine Bilder bewahren das New York City von Punk und Poesie in den Siebzigerjahren für die Ewigkeit.

(+) Nachruf: Sogar die Liebe war möglich
Amos Poe hat mit „The Blank Generation“ eine wüste Dokumentation über die Kunstszene um Patti Smith und die „Ramones“ gemacht, später verhalf er Philip Seymour Hoffman zu einer ersten Rolle. (Foto: Imago/Hubert Boesl/Famous)

Mit 23 war Duncan Hannah der hübscheste Kerl in New York, Männer und Frauen waren hinter ihm her, Maler wollte er werden, dann fragte ihn Amos Poe, ob er nicht die Hauptrolle in seinem Film spielen wolle. Es gab kein Geld, kein Drehbuch, aber Debbie Harry sollte mitmachen, die platinblond mit der zauselhaarigen Patti Smith um den Titel Königin der tiefsten Nacht konkurrierte.

Brigitte Bardot hat gemacht, was sie wollte. Im Film, aber auch im Leben. Erstaunlich ist vor allem, dass es ihr trotz aller rechtsnationalen Eskapaden nicht gelungen ist, ihren eigenen Mythos zu zerstören.

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