|
04.08.2026
13:28 Uhr
|
Uwe-Karsten Heye verstand sich als Regierungssprecher der rot-grünen Koalition, nicht als Vertreter von Parteipositionen. Er verkörperte glaubwürdig demokratische Ziele und sah Respekt als Lebensaufgabe an.

Der ehemalige Regierungssprecher der rot-grünen Bundesregierung, Uwe-Karsten Heye. Christoph Soeder/dpa
Die erste und bis heute einzige rot-grüne Bundesregierung war ein Team aus politischen Persönlichkeiten mit beträchtlichen Fähigkeiten. Gleichwohl fehlte es unter den Männern im Kabinett an Menschen, mit denen man gern geplaudert und etwas getrunken hätte. Schröder war damit beschäftigt, Kanzler zu sein, Fischer und Schily wussten vieles besser, und Oskar Lafontaine ist ohnehin kein einfacher Charakter. Umso mehr hellte sich das Gesicht vieler Journalistinnen und Journalisten auf, wenn Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye erschien.
Zu positiv? Zu negativ? Der Journalismus der Gegenwart ist bisweilen eine komplizierte Gratwanderung. Warum es aber keine Lösung ist, mit der trüben Regierungspolitik einfach einverstanden zu sein.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: