SZ 30.11.2025
14:34 Uhr

(+) Nachruf: Der Mann mit den besseren Argumenten


Der Ästhetikprofessor Bernward Wember galt mal als der kritischste Beobachter der Medien und des Fernsehens.  Er entdeckte die „Text-Bild-Schere“ und den „Augenkitzel“.

(+) Nachruf: Der Mann mit den besseren Argumenten
Wenn Bild und Ton (oder Text) nicht zueinanderpassen, spricht man von einer „Text-Bild-Schere“. Bernward Wember (1941 - 2025) prägte den Begriff. (Foto: Imago/Teutopress)

Es war einmal, in einer weit, weit entfernten Zeit, als im Fernsehen noch zu ganz anderen Untaten ermittelt wurde. Im sonst offensiv staatstragenden ZDF fiel ein unerhörter Satz: „Was die deutsche Industrie mit unserer Landwirtschaft macht, ist ein Verbrechen.“ Dieses Urteil fällte im Juli 1982 der „Tatort“-Kommissar Melchior Veigl oder vielmehr der Schauspieler Gustl Bayrhammer, der seinen bekannten bayrischen Grant am zweitwichtigsten deutschen Industriezweig ausließ.

16 Magazine, Agenturen und Verlage gehören nach eigenen Angaben zur Weimer Media Group. Ein Blick hinter die Fassade lässt dieses Gebilde schnell in sich zusammenfallen.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Gutscheine: