|
13.07.2026
17:39 Uhr
|
Anfang Mai brannte es am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen tagelang. Bis sich die Natur von der Katastrophe erholt, wird es Jahrzehnte dauern. Unterwegs mit Förstern im verbrannten Bergwald.

Am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen standen Anfang Mai etwa 100 Hektar Bergwald in Flammen. Wo Fichten und Kiefern stehen geblieben sind, hat die Hitze deren Nadeln regelrecht geröstet. Foto: Matthias Köpf
Ganz oben am Grat gibt es keinen Schatten mehr. Die Sonne brennt hart und heiß herunter auf eine steile, schwarze Wüste. Die dünne Schicht Erde, die von einem dichten Wurzelgeflecht scheinbar so fest auf dem nackten Fels gehalten wurde, zerbröselt unter dem Bergschuh mit einem leisen Knistern zu Asche. Der Wind wird sie sich holen, wenn er irgendwann wieder weht. Den Rest nimmt der nächste Starkregen mit oder spätestens der Schnee.
Die Mannschaft eines Rettungshubschraubers weiß vor der Schicht nie, was passiert – nur dass es schnell gehen muss. Eine Nachtschicht mit „Christoph München“.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: