SZ 26.11.2025
16:28 Uhr

(+) Nach dem Aus von Krippengeld und Familiengeld: Wie familienfreundlich ist Bayern wirklich?


Bayern streicht die Leistungen für Familien zusammen. Das Geld soll komplett an die Kitas umgeleitet werden. Aber was bedeutet das konkret? Und warum ist der Kindergarten in Bayern trotzdem meist teurer als in Berlin? Ein Überblick.

(+) Nach dem Aus von Krippengeld und Familiengeld: Wie familienfreundlich ist Bayern wirklich?
Das Familiengeld soll künftig direkt in die Kitas fließen – günstiger werden die Beiträge für Eltern deshalb aber nicht. (Foto: Stephan Rumpf)

Wenn man als Politiker in Bayern dick auftragen wollte, war die Familienpolitik in den vergangenen Jahren stets ein dankbares Thema. „Bayern ist Familienland“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU), als er 2018 die ersten Bescheide für das bayerische Familiengeld übergab. Den Satz haben er und auch seine Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU) seither in vielen Variationen wiederholt. Vorreiter in der Familienpolitik sei Bayern, sagte Scharf etwa. Die Kinder hätten im „Familienland Nummer eins“ beste Startchancen.

Ministerpräsident Markus Söder hat das Kinderstartgeld gestrichen. Der Protest ist gewaltig. Wie ist das, wenn plötzlich 3000 Euro fehlen? Acht junge Mütter und ein Vater erzählen.

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