SZ 11.02.2026
16:21 Uhr

(+) Nach dem 7. Oktober: Der Antisemitismus in Italien nimmt zu


Ein Angriff auf eine Synagoge, problematische Banner bei Demonstrationen: Judenfeindliche Vorfälle häufen sich auch in Italien. Die rechte Regierung reagiert mit einem Gesetz, das viele kritisch sehen.

(+) Nach dem 7. Oktober: Der Antisemitismus in Italien nimmt zu
Der Gaza-Krieg hat besonders in Italien viele Menschen gegen Israel aufgebracht: Auch vor der Eröffnung der Winterspiele kommt es in Mailand zu Protest gegen Israel. (Foto: Antonio Calanni/AP/dpa)

61 000 Zuschauer saßen am vergangenen Freitag bei der Olympia-Eröffnungsfeier im San-Siro-Stadion, und als das israelische Team einlief, kam bei den Zuschauern daheim an den Fernsehern weltweit vor allem eines an, die Tonspur aus Mailand: Buhrufe und Pfiffe. Sie werfen ein Schlaglicht auf eine Entwicklung der vergangenen Monate.

Wenn jemand weiß, wie lebensgefährlich der Hass auf Jüdinnen und Juden sein kann, dann ist es Max Privorozki. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Halle hat den Anschlag auf seine Synagoge im Jahr 2019 überlebt.

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