SZ 02.02.2026
11:49 Uhr

(+) Nach Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen: Bahn plant Millionenklage gegen Ex-Manager


Die einstigen Führungskräfte sollen Hinweisen auf serienweise marode Betonschwellen nicht konsequent nachgegangen sein. Das gilt als Signal, dass die heutige Konzernspitze aufräumen will.

(+) Nach Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen: Bahn plant Millionenklage gegen Ex-Manager
Marode Betonschwellen, hier Arbeiten an einer Bahnbaustelle der ICE-Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg, waren verantwortlich für das Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen. (Foto: Daniel Vogl/dpa)

Fünf tote und viele verletzte Fahrgäste, und dann zwei Freisprüche: „Ist also niemand schuld?“, fragte Thomas Lenz, Vorsitzender Richter am Landgericht München II am Ende des Prozesses um das Zugunglück Mitte 2022 in Garmisch-Partenkirchen. „Ist das Gerechtigkeit?“ Ein Fahrdienstleiter und ein Verantwortlicher für die Bahnanlagen in der Region Garmisch-Partenkirchen waren wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung angeklagt gewesen. Doch das Landgericht befand, die beiden seien nicht schuld an dem Unfall gewesen.

Wie soll man Unterricht machen, wenn man fast nur belastete Lehrer hat? Dieser Frage ist das Institut für Zeitgeschichte nachgegangen. Das Ergebnis: Der Bildungsneustart nach der NS-Zeit lief in Bayern nach sehr speziellen Maßstäben.

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