SZ 04.10.2026
17:30 Uhr

(+) Nach Stopp von Fregatten-Kauf: Droht Pistorius nun ein Untersuchungsausschuss?


Die „F126“ sollten die größten Kriegsschiffe der Marine werden, dann stoppte Verteidigungsminister Pistorius das Programm – und Milliarden gingen verloren. Jetzt prüfen die Grünen einen Untersuchungsausschuss.

(+) Nach Stopp von Fregatten-Kauf: Droht Pistorius nun ein Untersuchungsausschuss?
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).
Foto: Friedrich Bungert

Für Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) könnte der Stopp des größten Fregattenprogramms der Marine ein parlamentarisches Nachspiel haben. Die Grünen prüfen einen Untersuchungsausschuss: „Wir müssen parlamentarisch dringend aufklären, wie es zu dieser Milliardenverschwendung kommen konnte“, sagte der Grünen-Haushaltspolitiker Sebastian Schäfer der Süddeutschen Zeitung. „Dafür sollten wir keinen Weg und kein Instrument ausschließen. Das schulden wir unseren Bürgerinnen und Bürgern.“

Noch ist Boris Pistorius der beliebteste Politiker des Landes. Aber dass er den Bau des größten Kriegsschiffes der Marine stoppte, hat jetzt vielleicht ein teures Nachspiel. Es zahlt: der Steuerzahler.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: