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22.01.2026
05:46 Uhr
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Der US-Präsident verzichtet auf neue Strafzölle. Nach Tagen der Drohungen gibt er sich mit einer Einigung zufrieden, die seine Forderung nicht erfüllen dürfte. Was hat ihn dazu bewogen?

Die Pituffik Space Base ist zurzeit der einzige US-Stützpunkt auf Grönland. Die USA könnten ihre Präsenz ausbauen – völlig ohne Gewalt. (Foto: Thomas Traasdahl/dpa)
Es ist nicht das erste Mal, dass Donald Trump die Richtung ändert. Die Kehrtwende zu Grönland kommt dennoch überraschend. In den vergangenen Tagen hatte der US-Präsident die Rhetorik laufend verschärft. Am Wochenende kündigte er Strafzölle für europäische Länder an, die seinen Anspruch auf die Insel nicht anerkennen. Am Wochenende schrieb er dem norwegischen Premierminister Jonas Gahr Støre, er fühle sich nicht ausschließlich dem Frieden verpflichtet. Nato-Generalsekretär Mark Rutte schrieb er Anfang der Woche: „Es gibt kein Zurück.“
Der Anleihemarkt brachte Trump im April 2025 zum Umlenken. Auch jetzt lässt er von Zolldrohungen ab, nachdem die Runde gemacht hatte, die Europäer könnten ihre US-Staatsanleihen verkaufen. Die Deutsche Bank geriet dabei zwischen die Fronten.
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