In Los Angeles wurden zum 68. Mal die Grammys vergeben. Dabei gab es zahlreiche Premieren zu feiern. Der Dalai Lama gewann seinen ersten Grammy-Award für seine Erzählstimme im Hörbuch „Meditations: The Reflections of His Holiness the Dalai Lama“.
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04.02.2026 16:23 Uhr |

In Los Angeles wurden zum 68. Mal die Grammys vergeben. Dabei gab es zahlreiche Premieren zu feiern. Der Dalai Lama gewann seinen ersten Grammy-Award für seine Erzählstimme im Hörbuch „Meditations: The Reflections of His Holiness the Dalai Lama“.
Steven Spielberg wurde ausgezeichnet für den besten Musikfilm „Music By John Williams“ und ist nun ein sogenannter EGOT-Preisträger, also ein Künstler, der alle vier wichtigen US-Unterhaltungspreise zu Hause stehen hat: Emmy, Grammy, Oscar und Tony. Außerdem bekam erstmals in der Geschichte der Grammys ein K-Pop-Song eine Auszeichnung.
Geschichte schrieb auch der puertoricanisch-amerikanische Rapper Bad Bunny, der in der Kategorie „Bestes Album“ gewann. Es ist das erste Album komplett auf Spanisch, das diese Auszeichnung bekommt. Abgeräumt hat mal wieder der US-Rapper Kendrick Lamar, der insgesamt fünf Grammys gewann. Auch Lady Gaga ist eine der Siegerinnen – mit drei Auszeichnungen.
Cher ernennt bei den Grammys einen Toten zum Gewinner, Bad Bunny schweigt ohrenbetäubend. Und sonst? Ist der wichtigste Musikpreis politisch erstaunlich bürokratisch.
In diesem Jahr wurden 95 Kategorien in verschiedenen Musikrichtungen wie Pop, Elektro, Rap, Rock oder Jazz gekürt. Hier finden Sie einen Überblick der Gewinner in den wichtigsten Kategorien:
Song des Jahres: „Wildflower“ von Billie Eilish (Autoren: Billie Eilish O'Connell, Finneas O'Connell)
Single des Jahres: „Luther“ von Kendrick Lamar & SZA
Album des Jahres: „Debí tirar más fotos“ von Bad Bunny
Bester Newcomer: Olivia Dean
Beste Pop-Solodarbietung: „Messy“ von Lola Young
Beste Pop-Darbietung Duo/Gruppe: „Defying Gravity“ von Cynthia Erivo & Ariana Grande
Beste Pop-Dance-Aufnahme: „Abracadabra“ von Lady Gaga
Bestes Pop-Album: „Mayhem“ von Lady Gaga
Bestes Gesangsalbum – Traditioneller Pop: „A Matter Of Time“ von Laufey
Beste Dance-/Electronic-Aufnahme: „End of Summer“ von Tame Impala
Der ziemlich geniale Soundtüftler Kevin Parker versteckte sich bislang hinter seiner Band „Tame Impala“. Mit dem neuen Album „Deadbeat“ ist vieles anders.
Bestes Dance-/Electronic-Album: „Eusexua“ von FKA Twigs
Beste Rock-Darbietung: „Changes (Live from Villa Park / Back to the Beginning)“ von Yungblud ft. Nuno Bettencourt, Frank Bello & Adam Wakeman II
Beste Metal-Darbietung: „Birds“ von Turnstile
Bester Rock-Song: „As Alive as You Need Me to Be“ von Nine Inch Nails
Bestes Rock-Album: „Never Enough“ von Turnstile
Gerade noch rockten Linkin Park beim Champions-League-Finale - 2026 kommen sie für zwei große Open Airs nach Deutschland zurück. Wie man jetzt an Karten kommt.
Beste Alternative-Darbietung: „Alone“ von The Cure
Bestes Alternative-Album: „Songs of a Lost World“ von The Cure
„Wet Leg“, die lustigste und unwahrscheinlichste Band des Indiepop, verteilt Fausthiebe und erfindet beinahe den Lovesong neu. Eine Begegnung.
Beste R&B-Darbietung: „Folded“ von Kehlani
Beste traditionelle R&B-Darbietung: „Vibes Don't Lie“ von Leon Thomas
Bester R&B-Song: „Folded“ von Kehlani
Bestes Progressives-R&B-Album
Bestes R&B-Album
22 Millionen Fans folgen der Sängerin SZA auf Instagram. Wieso trägt sie plötzlich ein T-Shirt mit Werbung für eine deutsche Gartenfirma? Das wüsste Manfred Fell, der Inhaber der Firma, auch gerne.
Beste Rap-Darbietung: „Chains & Whips“ von Clipse, Pusha T & Malice ft. Kendrick Lamar & Pharrell Williams
Beste Melodic-Rap-Darbietung: „Luther“ von Kendrick Lamar mit SZA
Bester Rap-Song: „TV Off“ von Kendrick Lamar ft. Lefty Gunplay
Bestes Rap-Album: „GNX“ von Kendrick Lamar
Bestes Latin-Pop-Album: „Cancionera“ von Natalia Lafourcade
Bestes Latin-Rock- oder Alternative-Album: „Papota“ von Ca7riel & Paco Amoroso
Bestes Reggae-Album: „Blxxd & Fyah“ von Keznamdi
Bestes Musikvideo: „Anxiety“ von Doechii
Bester Musikfilm: „Music by John Williams“ über John Williams
Bester zusammengestellter Soundtrack für visuelle Medien: „Blood & Sinners“ von verschiedenen Künstlern
Was für ein Film: „Blood & Sinners“ von Ryan Coogler ist eine Vampir-Story, aber auch ein Drama über Rassismus und die Kraft des Blues.
Bester Soundtrack für visuelle Medien (Film und TV): „Blood & Sinners“ von Ludwig Göransson
Bester komponierter Soundtrack für Videospiele und andere interaktive Medien: „Sword of the Sea“ von Austin Wintory
Bester Song, geschrieben für visuelle Medien: „Golden“ von Huntr/x feat. Ejae , Audrey Nuna & Rei Ami im Film „KPop Demon Hunters“
Beste Hörbuch-, Erzählungs- und Storytelling-Aufnahme: „Meditations: The Reflections of His Holiness the Dalai Lama“ vom Dalai Lama
Beste Jazz-Darbietung: „Windows (live)“ von Chick Corea , Christian McBride & Brian Blade
Bestes Jazz-Gesangsalbum: „Portrait“ von Samara Joy
Bestes Jazz-Instrumentalalbum: „Southern Nights“ von Sullivan Fortner ft. Peter Washington & Marcus Gilmore
Bestes Album eines Jazz-Großensembles: „Without Further Ado, Vol. 1“ von Christian McBride Big Band
Beste Abmischung eines Albums (ohne Klassik) - zwei Sieger: „All Things Light“ von Cam und „That Wasn't a Dream“ von Pino Palladino & Blake Mills
Produzent des Jahres (ohne Klassik): Cirkut
Songwriter des Jahres (ohne Klassik): Amy Allen
Beste Remix-Aufnahme: „Abracadabra“: Remix von Gesaffelstein (Original von Lady Gaga)
Seit den Loveparades der Neunziger hat kein so stumpf daherballernder Pop-Trend ein so immenses Analysebedürfnis ausgelöst: Ein paar Begegnungen mit den Protagonistinnen des Genres „Fotzenrap“.
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