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14.02.2026
15:56 Uhr
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Die Rede des amerikanischen Außenministers war im Ton zwar weit weniger harsch als die von J. D. Vance vor einem Jahr. Doch ihr Inhalt war keineswegs gemäßigter. Wer es wissen will, weiß nun, wie es um die transatlantischen Beziehungen steht.

Marco Rubio spricht auf der Münchner Sicherheitskonferenz. (Foto: Thilo Schmuelgen/Reuters)
Marco Rubio gilt in Europa als der Mann in der Regierung von Donald Trump, mit dem man vernünftig zusammenarbeiten kann. Der amerikanische Außenminister wird als eher traditioneller Außen- und Sicherheitspolitiker gesehen, als jemand, der Allianzen zu schätzen weiß, vor allem die transatlantische. Rubio, so die Interpretation, setzt sich damit von den Europa-Verächtern, den rechtspopulistischen Kulturkriegern und Make-America-Great-Again-Kämpfern in Trumps Team ab, zu denen zum Beispiel Vizepräsident J. D. Vance zählt.
In Davos hatte Wolodimir Selenskij noch mit seinen europäischen Partnern abgerechnet, in München schlägt er freundlichere Töne an. Doch seine Verzweiflung scheint immer wieder durch. Auch, als er sich zu einer fiesen Stichelei gegen Viktor Orbán hinreißen lässt.
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