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05.03.2026
18:28 Uhr
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Im Endspurt des Wahlkampfs räumt Münchens OB auf schwer nachvollziehbare Weise eine Verfehlung ein. Offenkundig hat er noch immer nicht erfasst, wie brisant der Vorgang ist.

Seit 2014 ist Dieter Reiter (SPD) Oberbürgermeister von München. An diesem Sonntag würde der 67-Jährige gerne für eine dritte Amtszeit gewählt werden. Johannes Simon
Das bayerische Beamtenrecht ist in dem Punkt eindeutig: Nebeneinkünfte von mehr als 10 000 Euro im Jahr sind genehmigungspflichtig. Reiter hat am Donnerstagnachmittag mitgeteilt, dass er für seine Tätigkeit als Verwaltungsbeirat des FC Bayern München seit Ende 2021 jährlich 20 000 Euro bekommt – ohne sich das vom Stadtrat genehmigen zu lassen. Nun droht ihm, dem SPD-Spitzenkandidaten der Münchner Kommunalwahl, ein Disziplinarverfahren. Und bekannt wird das drei Tage vor dem Wahltermin. Ein Albtraum für Wahlkampfmanager und Parteistrategen.
Dieter Reiter, 67, ist seit zwölf Jahren Oberbürgermeister von München. Nun stellt er sich ein drittes Mal zur Wahl. Über seinen ganz eigenen Regierungsstil und die Frage, ob dem SPD-Politiker der Rathausjob eigentlich noch Spaß macht.
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