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27.11.2025
13:19 Uhr
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Immer wieder werden bei Unfällen auf Münchens Straßen völlig Unbeteiligte verletzt oder sogar getötet. Wer sind die Raser mit den aufgemotzten Autos, wo sind sie unterwegs – und was tut die Polizei?

Ein 19-Jähriger und ein 21-Jähriger sollen sich Mitte Oktober auf dem Mittleren Ring ein illegales Rennen geliefert haben. Eine Frau wurde dabei schwer, ein weiterer Unbeteiligter leicht verletzt. (Foto: Lars Halbauer/picture alliance/dpa/NEWS5)
Max D. war 14 Jahre alt, er besuchte das Erasmus-Grasser-Gymnasium in München. An diesem 15. November 2019 war er auf einer Party und wollte danach mit vier Freunden nach Hause fahren. Um 23.21 Uhr hielt der Bus an der Haltestelle Aindorferstraße, die Freunde stiegen aus und wollten hinter dem Bus die Fahrbahn überqueren, Max D. als Erster. Zur gleichen Zeit raste Victor B. auf der Flucht vor der Polizei mit 120 Kilometern pro Stunde die Fürstenrieder Straße entlang.
Jugendliche, die betrunken oder bekifft auf einen E-Scooter steigen, riskieren nicht nur schwere Unfälle, sie müssen auch mit rechtlichen Folgen rechnen, die ihr Leben über Jahre verändern. Im schlimmsten Fall steht vor der ersten Fahrstunde der „Idiotentest“.
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