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04.12.2025
17:00 Uhr
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Vulkanausbrüche könnten eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt haben, die die Pest ins mittelalterliche Europa brachten. Das zeichnet eine neue Studie nach. Aber ist das plausibel?

Vermutlich unter dem Eindruck der Pest entstand dieses Fresko „Trionfo della Morte“ von Buonamico Buffalmacco in Pisa. (Foto: Martin Bauch)
Als im Mittelalter die Pest über Europa hereinbrach, wussten die Menschen nicht, wie ihnen geschah. Die Seuche verbreitete sich in Windeseile, nach wenigen Jahren waren ganze Landstriche entvölkert. Wie viele Menschen in Europa starben, darüber gehen die Schätzungen auseinander, doch der Kontinent war von 1347 an ein anderer. Über Jahrhunderte kehrte die Seuche wieder und blieb ein ständiger Schrecken. Wie konnte das geschehen?
Der Schwarze Tod hat sich in das Genom des Menschen geschrieben, meinen Forscher. Das machte uns widerstandsfähiger - und schwächer zugleich.
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