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04.02.2026
16:54 Uhr
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Das Misstrauensvotum von Thüringens rechtsextremem AfD-Chef scheitert. Die Plagiatsvorwürfe gegen den Ministerpräsidenten belasten die Regierungskoalition aber weiter.

Mario Voigt argumentiert, dass der wissenschaftliche Kern seiner Doktorarbeit von den Plagiatsvorwürfen nicht betroffen sei. (Foto: Christian Fischer/IMAGO)
Um kurz nach 15 Uhr ist der Thüringer Landtag am Mittwoch wieder im Regelbetrieb angekommen. Es geht um die Schließung des Zalando-Standortes in Erfurt. Den gut einstündigen Ausnahmezustand zuvor hatte Landtagspräsident Thadäus König (CDU) beendet, als er das Ergebnis des konstruktiven Misstrauensvotums vorlas, das die AfD-Fraktion wegen der Plagiatsvorwürfe gegen Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) beantragt hatte. Demnach stimmten 33 Abgeordnete für den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke, 51 gegen ihn, eine Person enthielt sich. Damit war klar: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt bleibt im Amt, der Rechtsextremist Björn Höcke war mit seinem Versuch, ihn abzulösen, gescheitert.
Der ehemalige Generalsekretär des Landesverbands soll aus der Partei ausgeschlossen werden. Doch er kämpft um seinen Verbleib und erhebt schwere Vorwürfe gegen seine Parteikollegen. Dabei geht es auch um eine Dienstreise nach Disneyland.
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