|
10.08.2026
14:13 Uhr
|
Die Bundesregierung pocht auf die EU-Asylreform, die Dublin-Überstellungen wieder vorsieht. Doch Rom weigert sich. Was bedeutet das für die guten Beziehungen zwischen Meloni und Merz?

Droht ein Streit über die Flüchtlingspolitik? Giorgia Meloni, Ministerpräsidentin von Italien, und Bundeskanzler Friedrich Merz, hier im Januar in Rom. Michael Kappeler/dpa
Die Frau ist 22 Jahre alt, kommt aus Somalia und lebt in Unterfranken. Nach Deutschland eingereist ist sie im März 2026 über Italien, und dorthin soll sie nun auch wieder zurückgeschickt werden. Das zumindest steht in einem Schreiben an die Somalierin, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Als Termin wird der 19. August genannt. Der Fall wäre nicht nur die erste Abschiebung nach Italien seit Jahren, sondern könnte womöglich auch Verstimmungen zwischen den beiden Ländern mit sich bringen.
Als Rahma El-Azizi sah, dass die jungen Leute in Massen nach Ceuta fliehen, ließ sie auch ihre Kinder ziehen. Kurz danach war eine Tochter tot. Marokko und der tödliche Sog Europas.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: