SZ 28.07.2026
11:56 Uhr

(+) Mercedes-Benz: „Wir müssen besser werden im Vergleich zu uns selbst“


Auch Mercedes schafft die Trendwende nicht, vor allem in China wird die Krise immer größer. Für Konzernchef Källenius könnte es Grund genug sein, noch stärker auf Konfrontation mit den Arbeitnehmern zu gehen.

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Mercedes-Chef Ola Källenius, hier bei der Eröffnung einer Fabrikerweiterung in Ungarn vor zwei Wochen, war auch wegen mehrfacher Strategieschwenks in die Kritik geraten. Marton Monus/REUTERS

Mit der guten Laune ist es bei Mercedes erst mal vorbei. Nach außen hin schon seit einer Weile. 2025 brach der operative Gewinn des Autobauers um mehr als die Hälfte ein, seit Anfang dieses Jahres ist der Aktienkurs um mehr als ein Viertel abgesackt – und inzwischen auch im Konzern. „Wir haben gewählt, die Harmonie zu stören – und wenn, dann richtig“, sagte Mercedes-Chef Ola Källenius kürzlich auf einer Veranstaltung in Stuttgart. Und die jüngsten Zahlen helfen auch nicht unbedingt dabei, die Stimmung zu heben.

Volkswagen und Mercedes planen heftige Einschnitte für Hunderttausende Mitarbeiter, zugleich lassen sie in der Formel 1 den Champagner fließen. Über ein rasendes Spektakel und die Frage: Ergibt das alles doch Sinn?

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