SZ 29.01.2026
20:00 Uhr

(+) Medizin: Lebenserwartung: Wie viel Einfluss haben die Gene wirklich?


Lebensstil oder DNA: Eine aktuelle Studie lotet das Verhältnis von inneren und äußeren Faktoren für das Alter neu aus. Was das für jeden Einzelnen bedeutet.

(+) Medizin: Lebenserwartung: Wie viel Einfluss haben die Gene wirklich?
Wenn die Oma sehr alt wird, hat man dann gute Chancen, auch alt zu werden? (Foto: Cavan Images/mauritius images / Cavan Images)

Wie alt werde ich wohl werden? Die Frage stellen sich Menschen natürlich immer mal wieder und blicken dann auf ihre Eltern und Großeltern: Wenn diese ein hohes Lebensalter erreicht haben, glaubt man sich auf ähnlich viele Jahre freuen zu können. Doch diese Hoffnung haben Studien immer wieder zunichtegemacht. Die Lebenserwartung sei nur zu 20 bis 25 Prozent erblich, lautete lange die Faustregel. Und vor etwa einem Jahr berechneten Wissenschaftler aus Oxford gar, der Einfluss der Gene auf die Lebenserwartung betrage nur mickrige zwei Prozent. Die Forschenden hatten die Daten von fast 500 000 Personen aus der britischen Biobank ausgewertet. Der Lebensstil sei entscheidend, betonten sie nach ihrer Analyse, nicht das elterliche Erbe.

Während andere Länder hart durchgreifen, nimmt man es hierzulande mit der Vorsorge nicht so genau. Woran das liegt - und warum die Folgen so verheerend sind.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: