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03.01.2026
07:51 Uhr
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Über der Stadt sind Rauchwolken zu sehen. Teilweise gibt es keinen Strom.

Rauch steigt am Flughafen La Carlota auf, nachdem Explosionen und tieffliegende Flugzeuge in Caracass zu hören waren. (Foto: Matias Delacroix/Matias Delacroix/AP/dpa)
In der venezolanischen Hauptstadt Caracas haben sich Medienberichten zufolge eine Reihe von Explosionen ereignet. Auf vom Fernsehsender NTN24 veröffentlichten Bildern waren Explosionen und Rauchwolken zu sehen. Mehrere davon sollen sich im Gebiet La Carlota ereignet haben, wo ein Stützpunkt der venezolanischen Luftwaffe liegt. CNN berichtet von Stromausfällen in Teilen der Stadt. Auf einem Video des Senders VPItv war zu sehen, wie mehrere Hubschrauber über die nächtliche Stadt fliegen. Was der Auslöser der Explosionen war, blieb zunächst unklar.
Die venezolanische Regierung äußerte sich zunächst nicht zu den Vorfällen. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt mit einem militärischen Eingreifen in Venezuela gedroht. Er drängt seit Längerem auf eine Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. Die US-Regierung war für eine Stellungnahme bislang nicht zu erreichen.
Sie hatte die Sanktionen gegen das südamerikanische Land in den vergangenen Wochen ausgeweitet und ihre Militärpräsenz in der Region verstärkt. Es gab mehr als zwei Dutzend Angriffe auf Schiffe, die angeblich am Drogenhandel im Pazifik und in der Karibik beteiligt waren. US-Präsident Donald Trump bestätigte zudem einen Angriff auf ein Hafengebiet in dem südamerikanischen Land.
Venezuelas autoritärer Präsident Nicolás Maduro wirft dem Weißen Haus vor, einen Machtwechsel in Caracas erzwingen zu wollen. Im Oktober hatte Trump öffentlich bestätigt, dass er verdeckte Einsätze des Auslandsgeheimdienstes CIA in Venezuela genehmigt habe. Der US-Präsident erklärte zudem, Maduros Tage an der Staatsspitze seien gezählt.
Das US-Militär setzt weiter Öltanker vor venezolanischen Häfen fest und schießt auf mutmaßliche Drogenkuriere. Präsident Maduro will trotzdem nicht auf sein Amt verzichten – sondern lieber Geschäfte machen.
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