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20.11.2025
14:03 Uhr
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In einer Hinsicht gleichen sich die Debatten um die unvergleichbaren Fälle Epstein und Wecker: Sie werden von den politischen Lagern instrumentalisiert.

Konstantin Wecker, hier in einer Aufnahme aus dem vergangenen August. (Foto: Johannes Simon/Johannes Simon)
In dieser Woche sind – Tausende Kilometer voneinander entfernt – zwei bemerkenswerte Dinge geschehen. In den USA haben die beiden Kammern des Kongresses zugestimmt, die Akten im Fall Jeffrey Epstein freizugeben, dem wohl größten Missbrauchsskandal der jüngeren Geschichte. Und in Deutschland enthüllte eine Recherche der SZ, dass Konstantin Wecker, Liedermacher und Lieblingskünstler des linksliberalen Bildungsbürgertums, im Alter von 63 Jahren ein Verhältnis mit einer 15-jährigen Schülerin begonnen hatte, die unter den Folgen der ungleichen Beziehung bis heute leidet. Zwei höchst unterschiedliche Geschichten, anhand derer sich jedoch ähnliche Dynamiken erkennen lassen.
Sie 15, er 63: Der Münchner Liedermacher Konstantin Wecker soll eine Beziehung zu einer Minderjährigen eingegangen sein. Unter den Folgen leidet die mittlerweile 30-Jährige bis heute, der Künstler bittet um Verzeihung. Eine Geschichte über Machtmissbrauch, Manipulation und Verantwortung.
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