SZ 27.02.2026
01:58 Uhr

(+) „Maybrit Illner“: Sie haben es wenigstens versucht


Fünf Frauen und ein Mann wollen unbedingt mehr über Epsteins Opfer sprechen. Einen Großteil der Zeit nehmen aber doch wieder die Täter ein. Immerhin fragt sich die Runde, warum.

(+) „Maybrit Illner“: Sie haben es wenigstens versucht
FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner. (Foto: Jule Roehr/ZDF)

Es ist das ganz große Thema dieser Wochen, die Akten rund um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Doch anstatt voyeuristisch auf Einzelfälle zu schauen, fragt Maybrit Illner in ihrer Sendung: „Epsteins Netzwerk: Skandal mit System?“ Man darf also hoffen, dass diese Debatte sich nicht nur darum dreht, welcher Promi denn nun in den Millionen Dateien wie oft auftaucht. Sondern dass es um die großen Linien geht, und vielleicht endlich einmal um die Opfer.

Seit alle Welt in den Epstein Files herumklicken kann, entstehen sensationslustige True-Crime-Erzählungen auf Social Media. Die Grusel-Faszination erschwert aber den Blick, auf das, was wirklich war – und auf das strukturelle Versagen.

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