SZ 20.02.2026
02:05 Uhr

(+) Maybrit Illner: Im Triptychon durch den Tumult


Ohne Trump, gegen Putin: Gleich sechs Gäste sind geladen, um das globalpolitische Knäuel zu entwirren.  Am Ende schafft es nur die Hälfte ins Studio - der Rest fachsimpelt aus der Ferne. Über eine Sendung, so hoffnungslos überfrachtet wie die Weltlage.

(+) Maybrit Illner: Im Triptychon durch den Tumult
Links ist Außenminister Johann Wadephul zugeschaltet, rechts Manfred Weber. Ins Studio geschafft haben es Militärexpertin Florence Gaub, Marina Weisband und CNN-Korrespondent Frederik Pleitgen: Fertig ist das Triptychon. (Foto: Thomas Kierok/ZDF)

Nachdem es eine gefühlte Ewigkeit und echte knappe 40 Minuten um harte Verteidigungspolitik geht, fällt ein Satz, der selbst zum lethargischsten aller Zuhörer durchdringen dürfte. Und sei dieser noch so übersättigt und ermattet von Marschflugkörper-Drohnen-atomarer-Schutzschirm-Diskussionen. Marina Weisband, eine der Gäste an diesem Abend in der Talkshow von Maybrit Illner, versetzt sich kurz mal in die Rolle von Wladimir Putin. Wie also würde sie, Weisband, gegen Deutschland vorgehen, wenn sie russischer Präsident und Kriegstreiber wäre? Sie sagt: „Ich würde doch nicht mit Panzern angreifen, wenn es Facebook gibt.“ Russland, sagt Weisband, könne in Deutschland seine Ziele auch dadurch erreichen, indem es eine kremlfreundliche Partei an die Macht bringe. Wer das wohl sein könnte?

Der einst humorbegabte „Zeit“-Kolumnist Harald Martenstein schreibt jetzt täglich in „Bild“. Sein Sound: stocksteif. Was ist passiert?

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