SZ 13.01.2026
10:22 Uhr

(+) Massenproteste in Iran: Das Einzige, was diesem Regime bleibt, ist Gewalt


Die geistliche Führung hat sich Jahrzehnte an der Macht gehalten – aber jetzt gerät die Diktatur der Mullahs ernsthaft in Gefahr. Sie haben die Situation selbst geschaffen, über die sie stürzen könnten.

(+) Massenproteste in Iran: Das Einzige, was diesem Regime bleibt, ist Gewalt
Polizei überwacht eine Pro-Regierungsdemonstration in Teheran. (Foto: REUTERS)

Die Frage ist jetzt immer die eine, sie fällt in den Fernsehnachrichten, in Instagram-Reels, in den Gesprächen zwischen den Iranerinnen und Iranern im Ausland, die ihre Angehörigen nicht mehr erreichen, seit das Regime das Internet und die Telefonleitungen blockiert hat. Fällt die Islamische Republik? Schaffen es die Menschen diesmal, nach all den Demonstrationen zuvor, in den Jahren 2009, 2017, 2019 und 2022?

Die Proteste in Iran haben nun schon 27 Provinzen des Landes erfasst. Die Demonstranten folgen auch einem Aufruf von Reza Pahlavi, dem Sohn des letzten Schah.

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