SZ 03.02.2026
11:29 Uhr

(+) Markenstrategie: Camera obscura


Schlüsselanhänger, Pullis, Sneaker – das Logo von Kodak prangt auf vielen Produkten. Nach einer Pleite verkauft der frühere Gigant der analogen Fotografie heute vor allem ein Lebensgefühl.

(+) Markenstrategie: Camera obscura

„Das ist vielleicht die schlechteste Kamera, die ich je benutzt habe“ – so startet ein Video des Youtubers Matt Lara über die Kodak „Charmera“. Der Digitalapparat, so klein, dass man ihn an den Schlüsselbund heften kann, ist ein Renner in den sozialen Medien. Zahllose Videos mit Millionen Aufrufen spiegeln die Beliebtheit des 30 Dollar teuren Plastikkastens wider– aber nicht, weil der so besonders gute Fotos machen würde, im Gegenteil: Die Auflösung der Charmera ist so schlecht, dass die Bilder wirken, als hätte jemand ein Puzzle aus einzelnen Pixeln zusammengesetzt. Und trotzdem war die Kamera nach ihrer Präsentation binnen 24 Stunden ausverkauft, derzeit darf man höchstens zwei der in sieben Farben erhältlichen Modelle bestellen. „Ich liebe sie einfach“, sagt Matt Lara.

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