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29.01.2026
14:35 Uhr
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Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt wehrt sich gegen den Entzug seines Doktorgrades. Seine Koalitionspartner versuchen, unbeeindruckt weiterzuregieren. Die AfD kündigt ein konstruktives Misstrauensvotum an.

Dass der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf aus dem Jahr 2004 mehr als 20 Jahre später mal wichtigstes Thema in der Thüringer Landespolitik werden würde, dürften die wenigsten auf dem Zettel gehabt haben. Doch seit am Mittwoch die Technische Universität (TU) Chemnitz Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt den Doktortitel für seine Dissertation über den Wahlkampf von John F. Kerry gegen George W. Bush entzogen hat, wird auch in Thüringen wieder ums Ganze gekämpft. Voigt kämpft um seinen persönlichen Ruf und die Staatskanzlei, seine von der CDU angeführte Brombeerkoalition ums Weiterregieren und die rechtsextreme AfD für Voigts Rücktritt.
Sogar mehr Stimmen, als seine Koalition besitzt, erhält Sven Schulze bei seiner Wahl zum Regierungschef im Magdeburger Landtag. Der 46-Jährige ist nun Deutschlands jüngster Ministerpräsident – und wohl der mit der schwierigsten Aufgabe.
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