SZ 24.11.2025
14:58 Uhr

(+) Maga-Bewegung: Make Nigeria great again


Eine Transparenzoffensive der Social-Media-Plattform X zeigt, dass Konten vieler US-Patrioten in Osteuropa, Asien, Afrika angemeldet wurden. Alles nur Fakes?

(+) Maga-Bewegung: Make Nigeria great again

Es war als Transparenzoffensive gedacht und ging so richtig nach hinten los. Seit dem vergangenen Wochenende kann man auf Elon Musks Social-Media-Plattform X erkennen, wo ein Konto eingerichtet wurde, egal, was in der Ortsangabe steht. Dazu klickt man auf das Datum der Kontoeinrichtung. Der zuständige Produktmanager bei X, Nikita Bier, verkündete: „Dies ist ein wichtiger erster Schritt zur Sicherung der Integrität des globalen Dorfplatzes.“ Das hat funktioniert, denn so kam nun heraus, dass so manche Patrioten und Influencer der Maga-Front gar nicht in den USA ansässig sind. Ärgerlich für Elon Musk, der trotz seiner getrübten Kumpelei mit Präsident Trump immer noch zu den größten Unterstützern der Rechten in den USA, Großbritannien und Deutschland gehört.

Donald Trump macht im Handumdrehen aus Freunden Feinde und umgekehrt. Der Rest der Welt schaut zu – wie ein aufgeregter Hühnerhaufen.

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