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20.11.2025
10:13 Uhr
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Gerade wird im Konzern entschieden, ob wichtige Teile künftig in Polen produziert werden. Die IG Metall spricht von „billiger Gewinnmaximierung“, der Konzern verweist auf die hohen Kosten in Deutschland. Eine schnelle Einigung? Unwahrscheinlich.

Sie hätten sich das nicht leicht gemacht, sagen die Vertreter der IG Metall. Aber schon seit dem Frühjahr sei klar, dass MAN wichtige Teile seiner Lkw-Produktion nach Polen verlagern wolle – davon sei das Management auch in vielen Verhandlungen nicht abzubringen gewesen. Deshalb jetzt die Eskalation in aller Öffentlichkeit, es gehe nicht anders. Es werde „Schindluder getrieben mit dem Engagement der Menschen“ im Konzern, zürnt der bayerische IG-Metall-Chef Horst Ott am Donnerstag. MAN lebe von der Loyalität und der Verbundenheit seiner Mitarbeiter. Aber Konzernchef Alexander Vlaskamp mache den Eindruck, „dass ihn das überhaupt nicht interessiert“.
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