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01.01.2026
12:11 Uhr
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Hape Kerkeling stellt eine Gesellschaftsdiagnose, Taylor Swift macht eine Stadionmitarbeiterin glücklich, und Christian Lindner hat jetzt etwas gegen zu schnelles Autofahren.

Hape Kerkeling, 61, Komiker, diagnostiziert der Gesellschaft eine Art Auftrumpferitis. „Unsere Gesellschaft läuft Gefahr, dass jeder seine Meinung als absolut durchsetzen will. Es laufen zu viele kleine Trumps herum“, sagte der Schauspieler der Apotheken-Umschau.Jeder Mensch habe charakterliche Schwächen, so Kerkeling, manchmal nähmen sie überhand, weil viele Menschen sich selbst nichts eingestehen wollten. Das zeige auch der neue Film „Extrawurst“, in dem Kerkeling den Besitzer eines Tennisklubs spielt. „Wir sollten uns auf die Bearbeitung der eigenen Schwächen konzentrieren. Deswegen ist diese Selbstbeobachtung so wichtig: Wo irre ich möglicherweise? Im Moment irren mehr Menschen, als sie recht haben.“
Christian Lindner, 46, bekannter Gegner eines Tempolimits auf Autobahnen, beschwert sich über zu schnelle Autofahrer. Im Interview mit dem Sender ntv sprach der Ex-FDP-Chef darüber, dass die Geburt seiner Tochter im April des vergangenen Jahres „alles“ verändert habe. „Du lebst eben jetzt nicht als Endverbraucher deiner eigenen Lebenschancen, sondern es hängt ein kleiner Mensch dran.“ Ihm fielen seither andere Dinge auf, etwa wie schnell manche Menschen mit ihren Autos an Spielplätzen vorbeiführen. Nach dem Ausscheiden aus der Politik hat Lindner zahlreiche neue Positionen in der Privatwirtschaft übernommen, unter anderem bei der Autoland AG. Er ist mit der Journalistin Franca Lehfeldt verheiratet.
Valentina Pahde, 31, Schauspielerin, verteilt Bestnoten an Florian Silbereisen. „Der Kuss mit Florian hat Spaß gemacht, er weiß, was er tut“, sagte Pahde der Deutschen Presse-Agentur. Er bekomme von ihr „eine 10 von 10“. Die Kuss-Erfahrung hatte sie beim Dreh einer Szene für das ZDF-„Traumschiff“ gemacht. „Er ist ein total professioneller Kollege, und es hat Spaß gemacht, diesen schönen Film drehen zu können“, sagte Pahde. Im Privatleben würde sie allerdings mehr von einem Schwarm verlangen, ergänzte sie. „Von einem Mann im echten Leben erwarte ich mehr als einen Kuss nach Drehbuch.“
Robyn Gentry, Stadionmitarbeiterin aus Kansas City, hat sich einen 100-Dollar-Schein eingerahmt. Das monetäre Weihnachtsgeschenk, 600 Euro Trinkgeld, erhielt sie von Popsängerin Taylor Swift während eines Footballspiels der Kansas City Chiefs. „Sie lief herum und wünschte allen frohe Weihnachten und kam auf mich zu“, schrieb Gentry auf Facebook. Swift habe sich für ihren Einsatz am Feiertag bedankt und ihr das Geld überreicht. „Wie gelähmt“ sei sie gewesen, so Gentry, sie sei in Tränen ausgebrochen. „Ich hatte gerade so viel für Weihnachtsgeschenke für acht Kinder ausgegeben.“ Auf einem Foto ist zu sehen, dass sie einen Hunderter eingerahmt und auf einem Fenstersims aufgestellt hat.
Die Diddl-Maus, das Kult-Objekt der Neunziger, lebt wieder. Auf Bleistiften, Notizblöcken und als Plüschtier – aber nur in Frankreich. Wer sind die Leute, die dort jetzt die Läden leer kaufen?
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