SZ 19.12.2025
14:49 Uhr

(+) Leute: Die Nachwehen des viralen Kiss-Cam-Moments


Kristin Cabot spricht zum ersten Mal über den Kiss-Cam-Vorfall auf dem „Coldplay“-Konzert, und Barack Obama gibt Buch- und Filmtipps.

(+) Leute: Die Nachwehen des viralen Kiss-Cam-Moments

Kristin Cabot, Kiss-Cam-Berühmtheit, spricht über den Hass, der ihr entgegenschlägt. In Online-Kommentaren sei sie als Schlampe oder Ehebrecherin beschimpft worden, die es nur auf das Geld ihres Bosses abgesehen habe, sagte Cabot der New York Times. In dem Interview erzählt die Frau, die im Sommer bei einem Coldplay-Konzert von einer sogenannten Kiss-Cam auf der Tribüne bei einer innigen Umarmung mit ihrem verheirateten Boss erwischt wurde, von den Folgen, die der virale Moment für sie hatte. Die Szene war berühmt geworden, weil beide sofort voneinander abgelassen und versucht hatten sich zu verstecken. Beide waren Manager bei einer Techfirma und gaben danach ihre Jobs auf. Viele Tage lang habe sie nach dem Vorfall ihr Zimmer nicht verlassen, so Cabot. Sie habe Todesdrohungen erhalten. Nach ihren Worten war der auf Tiktok Millionen Mal geklickte Moment der erste und letzte Kuss zwischen ihr und ihrem damaligen Boss Andy Byron. Sie habe damals von ihrem Mann getrennt gelebt.

Barack Obama, 64, Kulturkonsument, entwickelt sich immer mehr zu einem US-amerikanischen Marcel Reich-Ranicki. „2025 neigt sich dem Ende zu und ich führe eine Tradition weiter, die ich während meiner Zeit im Weißen Haus begonnen habe: die jährlichen Listen meiner Lieblingsbücher, -filme und -musik zu teilen“, schrieb der ehemalige Präsident der USA auf der Plattform X. Er hoffe, dass seine Follower darunter etwas Neues finden würden und bat sie gleichzeitig, ihm wiederum ihre Empfehlungen zu senden. Zu seinen Lieblingsbüchern zählen demnach „Was wir wissen können“ von Ian McEwan, „Flashlight“ von Susan Choi und – hier sei er nicht ganz unvoreingenommen: „The Look“ von seiner Frau Michelle Obama. Sein Lieblingsfilm war „One Battle After Another“ mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle.

Ed Sheeran, 34, Musiker, hat sich von seinem Wesenskern entfernt. „Ich denke, im Grunde bin ich ein Pizza essender, Bier saufender Raucher, aber das ist einfach nicht meine Realität als Elternteil in meinem vierten Lebensjahrzehnt“, sagte der Popstar dem britischen Magazin Men’s Health. Stattdessen habe er sich eine Fitness- und Wellnessroutine angewöhnt. Dabei habe die Geburt seiner Kinder geholfen. „Es kam alles zusammen. Ich wollte ein verantwortungsvoller Vater sein, wollte mich gut fühlen und gut aussehen“, so Sheeran, der mit seiner Frau Cherry Seaborn zwei Kinder hat, die 2020 und 2022 geboren wurden. Durch konsistentes Training habe er 14 Kilogramm abgenommen in den vergangenen fünf Jahren.

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