SZ 27.02.2026
16:23 Uhr

(+) Landtagswahlen: Die CDU wird plötzlich nervös


Umfragen zeigen, dass der Vorsprung der Christdemokraten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schwindet. Beide Landtagswahlen dürften zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen werden.

(+) Landtagswahlen: Die CDU wird plötzlich nervös
Die CDU-Politiker Manuel Hagel (li.) und Gordon Schnieder (re.) wollen Ministerpräsident in ihrem jeweiligen Bundesland werden. Bis vor Kurzem standen die Chancen auch nicht schlecht. (Foto: Frank Hoermann/IMAGO/Sven Simon)

Noch in der vergangenen Woche strotzte die CDU vor Selbstbewusstsein. Bei einem Auftritt in Trier rief sich der CDU-Bundesvorsitzende und Kanzler Friedrich Merz nicht nur vorzeitig als Kanzlerkandidat für die nächste Bundestagswahl aus. Sondern auch noch den CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März, Gordon Schnieder, als den nächsten Ministerpräsidenten in Mainz. Zwei Tage später, auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart, gab sich der Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März, Manuel Hagel, ebenfalls sehr siegesgewiss: „Wir müssen diese Wahlen nicht nur gewinnen, wir werden diese Wahlen auch gewinnen.“

15 Jahre war Baden-Württemberg grünes Ausnahmeland. Die CDU will diese Ära jetzt beenden. Gar nicht so einfach, wenn man es mit dem talentierten Cem Özdemir zu tun hat - der den Traum von den Grünen als Volkspartei noch nicht aufgegeben hat.

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