Auf dem Domplatz kommt zwischen Sonne und Schauern langsam Stimmung auf, die Sängerin Magda hat gerade ein Liebeslied gesungen, sie sagt, es sei für eine andere Frau, sie wolle es sich nicht nehmen lassen, queer zu lieben. Dann kündigt sie den nächsten Song an, einen, der von Selbstvertrauen handelt und ein bisschen Trotz. „Du kannst mir nichts antun. Du kannst mir nicht wehtun. Ich lach in dein Gesicht“, sagt die Sängerin, das sei der Text. Und für den politischen Kontext fügt sie hinzu: „Okay? Wir wissen, in wessen Gesicht wir heute lachen.“ Auf dem Platz mit Tausenden Menschen brandet Jubel auf.
