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26.11.2025
09:29 Uhr
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Der Internationale Währungsfonds rechnet für 2026 und 2027 mit einer leichten wirtschaftlichen Erholung. Aber was kommt danach: Aufschwung oder erneute Lähmung?

Auf Halde: Neuwagen auf dem Werksgelände von Volkswagen in Zwickau. Der Konjunkturimpuls der Regierung stärke nur die kurzfristigen Wachstumsaussichten, sagt der IWF. (Foto: Hendrik Schmidt/dpa)
Bestünde der neue Länderbericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) nur aus diesem einen allerersten Satz, dann hätten Friedrich Merz und Lars Klingbeil allen Grund, sich zufrieden in den Lehnstuhl zu fläzen. „Nach mehreren Jahren großer ökonomischer Schocks und negativen Wachstums hat Deutschland mit der richtungsweisenden Reform der Schuldenregel zu Jahresbeginn den Weg für einen wirtschaftlichen Aufschwung frei gemacht“, heißt es im aktuellen Jahreszeugnis, das der IWF der Bundesregierung am Mittwoch ausstellte.
Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise: Die Stimmung ist mies, die Aussicht kaum besser. Der Siemens-Chef etwa würde heute lieber in den USA gründen. Das gelobte Land also? Vielleicht nicht. Aber man kann ja mal hinschauen.
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