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26.12.2025
10:08 Uhr
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Disruption, Radikalisierung, Technik-Revolution: Die Ausstellung „Schöne neue Arbeitswelt“ im LVR-Landesmuseum Bonn zeigt die Industrialisierung des 19. und 20. Jahrhunderts im Spiegel der Kunst. Das ist erstaunlich gegenwärtig.

Radikalisierung durch gesellschaftliche Unsicherheit: Walter Ballhause, Arbeitslosenschlange beim Stempeln im Hof des Arbeitsamtes Hannover (Wählt Hitler), 1932. (Foto: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt/Walter-Ballhause-Archiv)
In den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelte das Stuttgarter Unternehmen Hesser eine Maschine, die in acht Stunden 24 000 Rasierklingen verpacken konnte. Bis dahin waren die Klingen meist von Frauen in Heimarbeit händisch eingewickelt worden. Jede von ihnen schaffte an einem achtstündigen Arbeitstag maximal 6 000 Klingen.
Neun Jahre Bauzeit, viermal so hohe Kosten: Die restaurierte Bonner Beethovenhalle wird endlich wiedereröffnet. Hat sich der Aufwand gelohnt? Und wie.
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