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03.03.2026
15:51 Uhr
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Kulturstaatsminister Wolfram Weimer kann Künstler, die sich um eine Förderung bewerben, vom Verfassungsschutz überprüfen lassen. Ein wenig bekannter Erlass des Innenministeriums macht es möglich. Beim Deutschen Buchhandlungspreis gab es jetzt die ersten Ausschlüsse.

Hat der Staatsminister Buchhandlungen von der Förderung ausgeschlossen, die ihm politisch nicht genehm sind? Wolfram Weimer (parteilos) im Kanzleramt. (Foto: Christoph Soeder/dpa)
Es soll jetzt an dieser Stelle um eine Veranstaltung namens „Deutscher Buchhandlungspreis“ gehen, von der hier sonst vor allem deshalb kaum die Rede ist, weil sie Jahr für Jahr genügsam nach demselben Muster über die Bühne geht: Eine wechselnde Jury aus Branchenvertretern stellt aus zahlreichen Bewerbungen eine Liste preiswürdiger Buchhandlungen zusammen und legt diese Liste dann dem Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesregierung (BKM) vor. In diesem Jahr war das zum ersten Mal der parteilose Wolfram Weimer.
Die freigegebenen Akten zeigen es: Noam Chomsky, Sprachwissenschaftler, Imperialismuskritiker und moralisches Gewissen der amerikanischen Intellektuellen, hielt bis zuletzt zu seinem Freund Jeffrey Epstein. Was bleibt von seinem Ruf?
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