SZ 22.12.2025
08:03 Uhr

(+) Künstliche Intelligenz: Ist der KI-Rausch bald vorbei?


Der Open-AI-Chef hat in seinem Unternehmen den „Code Red“ ausgerufen, die Alarmstufe Rot. Zugleich eilen Börsenbewertungen von Techkonzernen von einem Rekord zum nächsten. Eine Spurensuche zwischen Glücksrittertum und Absturzangst.

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Das texanische Städtchen Abilene blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Einst machten dort Cowboys und Pioniere auf ihrem Weg nach Westen Station. Später kamen die Bohrfirmen, die außerhalb der Stadt auf Öl stießen. Und in diesem September reisten neue Glücksritter nach Abilene. Auch sie wollen von einem Boom profitieren, der unvorstellbaren Reichtum und Macht verspricht. Auf einer Bühne saß da Sam Altman, der Kopf der KI-Firma Open AI, neben Clay Magouyrk, einem der Chefs des Techkonzerns Oracle. Sie waren gekommen, um ein Rechenzentrum zu eröffnen, das sie auf fünf Quadratkilometern in die rotbraune texanische Erde setzen. „Stargate“ heißt das Projekt, und wie in der gleichnamigen Science-Fiction-Serie soll es ihnen das Tor zu einer neuen Welt öffnen.

Farhad Vladi hat einen höchst ungewöhnlichen Job: Er verkauft Inseln an Milliardäre und Hollywoodstars. Ein Gespräch darüber, welche Menschen zu ihm kommen, warum Reiche lieber mieten als kaufen – und wie viel die günstigste Insel kostet.

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