SZ 16.02.2026
16:33 Uhr

(+) Kriminalität: Frankreich und die Angst vor „Krypto-Kidnapping“


Eine entführte Richterin wird in eine Garage gesperrt, Menschen werden auf offener Straße überfallen – eine ungewöhnliche Verbrechensserie versetzt Frankreich in Aufruhr. Die Ziele: Besitzer von Kryptovermögen. Wer und was steckt dahinter?

(+) Kriminalität: Frankreich und die Angst vor „Krypto-Kidnapping“
Aus einer dieser Garagen in der Region Drôme wurden vor zwei Wochen eine Richterin und ihre Mutter befreit, die zuvor entführt worden waren. (Foto: ALEX MARTIN/AFP)

Drei Männer standen plötzlich in ihrer Wohnung in Saint-Mande bei Paris, maskiert und mit Waffen in der Hand. Sie sollen das Paar, das hier wohnte, gefangen und misshandelt haben. Dann, so heißt es in Berichten der Pariser Staatsanwaltschaft, hätten sie erkannt, dass sie in der falschen Wohnung waren – eigentlich suchten sie jemand anderes –, und seien weitergezogen. Zwanzig Kilometer entfernt seien sie erneut in ein Haus eingedrungen, dort sollen sie eine Familie angegriffen und eine Frau mehrmals mit einer Waffe geschlagen haben. Am Telefon habe dann einer der Männer des bewaffneten Kommandos gesagt, diese Adresse sei auch nicht die richtige.

Zwei dramatische Ereignisse werfen ein Schlaglicht auf die lange Zeit verniedlichte Welt des korsischen Verbrechens. Immerhin spricht man in Frankreich mittlerweile das Tabuwort „Mafia“ aus.

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