SZ 11.01.2026
18:43 Uhr

(+) Kriegsfotografie: Unter Einsatz ihres Lebens


Eine ARD-Dokumentation zeigt Leben und Tod der außergewöhnlichen Kriegsfotografin Anja Niedringhaus, die 2014 in Afghanistan erschossen wurde. Warum sind die Hintergründe der Tat bis heute nicht aufgeklärt?

(+) Kriegsfotografie: Unter Einsatz ihres Lebens
Pulitzer-Preisträgerin Anja Niedringhaus in Kandahar – eine Region in Afghanistan, in die sie trotz aller Gefahren immer wieder zurückkehrte. (Foto: SWR/Anja Niedringhaus)

Selbst wer noch nie etwas von Anja Niedringhaus gehört hat, wird sie nach dieser Dokumentation nicht mehr vergessen. Der ARD-Film „Die Fotografin und der Krieg“ von Sonya und Yury Winterberg rückt einem die deutsche Kriegsfotografin in einer Weise nahe, dass man die Tränen über den Tod dieser Frau am Ende kaum noch unterdrücken kann. „Ihr Lachen war ehrlich, rein, silbrig“, sagt der frühere AP-Foto-Chef Santiago Lyon, ja, das mag vielleicht ein bisschen kitschig klingen – und ist doch gar nicht übertrieben. Fast jede Einstellung vermittelt genau dieses Bild von ihrem herzlichen, empathischen Wesen – was für Fotografen und Fotografinnen, denen es um den Menschen geht, immer die Voraussetzung für gute Bilder ist.

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