SZ 04.03.2026
15:51 Uhr

(+) Krieg in Nahost: Libanon: Was von der Würde bleibt


Die Hisbollah zieht das Land wieder in einen sinnlosen Krieg, aus dem sie selbst als der größte Verlierer hervorgehen könnte.

(+) Krieg in Nahost: Libanon: Was von der Würde bleibt
Hunderttausende aus dem Süden Libanons sind auf der Flucht: eine Frau mit ihrem Kind in Beirut. Mohamed Azakir/REUTERS

Vor ein paar Monaten, im September 2025, stand Hussein Masri auf dem, was von seinem Haus im Süden von Libanon noch übrig geblieben war, mehr Staub als Trümmer. Masri schaute damals auf die Mangobäume, die Fahnen der Hisbollah in seinem Dorf Mansouri und erzählte von den letzten Kriegen und denen, die noch kommen werden. Die Hisbollah und ihre Kämpfer könnten vielleicht den übermächtigen Feind im Süden nicht militärisch besiegen, aber moralisch schon, irgendwie: „Die Israelis können uns die Verwandten nehmen, die Häuser nehmen, die Autos und die Plantagen. Aber nicht unsere Würde.“

300 000 Israelis stammen aus Iran. Wie blicken sie auf den Krieg gegen ihre alte Heimat und den Tod des geistlichen Führers Chamenei? Erkundungen auf einem Markt in Tel Aviv.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: