SZ 22.12.2025
15:22 Uhr

(+) Krieg: Es muss doch eine Lösung geben? Ja. Aber leider noch nicht jetzt


Seit Monaten wird verhandelt, aber Frieden wird vorerst eine Illusion bleiben. Putin will weitermachen, die Ukraine will nicht aufgeben.

(+) Krieg: Es muss doch eine Lösung geben? Ja. Aber leider noch nicht jetzt
Erschöpft aber nicht gebrochen: Ukrainische Soldaten nach einem monatelangen Fronteinsatz in der Oblast Donezk in der Ostukraine. (Foto: IRYNA RYBAKOVA/93rd Kholodnyi Yar Separate Mechanized Brigade/AFP)

Manchmal regieren unerwartete Momente das Weltgeschehen mit, Glück, Missgeschicke. Der Schriftsteller Stefan Zweig beschrieb in der „Weltminute von Waterloo“ einmal das Zaudern des Marschalls Grouchy, der von Napoleon einen klaren Befehl erhalten hatte: Er solle mit einem Teil der Truppen einfach der preußischen Armee nachjagen, damit die sich nicht mit dem Heer der Engländer vereinen könne. Aber er fand sie nicht. Als in der Nähe bereits Schlachtenlärm zu hören war und Napoleon in der Bredouille war, lehnte der verunsicherte Grouchy das Flehen seiner Generäle ab, Napoleon schnell zu helfen. Er krallte sich an seiner Aufgabe fest, wollte weitersuchen. Ein einziges beherztes Umdenken, und die Geschichte wäre vielleicht anders verlaufen. Zweig schrieb von einem „Flügelschlag des Schicksals“.

Wieder einmal heißt es, die Ukraine erhalte vom Westen Sicherheitszusagen, die Artikel 5 des Nato-Vertrags ähnelten. Was das konkret bedeuten könnte und wie die USA involviert wären: Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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