SZ 05.12.2025
15:55 Uhr

(+) Korruption in der EU: Zwischen Vorurteil und Tatsachen


Die Ermittlungen gegen die frühere Außenbeauftragte Federica Mogherini verursachen Aufregung in der Brüsseler EU-Szene. Profiliert sich die belgische Justiz auf Kosten von EU-Institutionen?

(+) Korruption in der EU: Zwischen Vorurteil und Tatsachen
Das Europakolleg in Brügge: Die langjährige Leiterin Federica Mogherini soll ihrer Hochschule einen gut dotierten EU-Auftrag verschafft haben – indem sie alte Drähte aus ihrer Amtszeit in Brüssel nutzte. (Foto: KURT DESPLENTER/AFP)

Der Ruf der Italienerin Federica Mogherini ist erst einmal ruiniert. Fünf Jahre lang, bis zum Jahr 2019, war sie Außenbeauftragte der Europäischen Union und damit eine der wichtigsten Figuren im Brüsseler Politikbetrieb. Danach übernahm sie den Posten als Rektorin der Elitehochschule Europakolleg in Brügge, einer Kaderschmiede der EU. Doch seit Dienstag dieser Woche steht sie unter Korruptionsverdacht. Mogherini soll ihrer Hochschule einen gut dotierten Auftrag der EU besorgt haben, indem sie alte Drähte nach Brüssel nutzte. Und die Höchststrafe für Federica Mogherini war wohl: Eva Kaili schwang sich umgehend zu ihrer Fürsprecherin auf. „Brüssel ist kein sicherer Ort für Politiker“, sagte die Griechin, die mittlerweile in Italien lebt.

Die EU will gentechnisch veränderte Pflanzen schneller zulassen und sogar patentieren lassen. Befürworter sprechen von Chancen für die Landwirtschaft, Kritiker von unkalkulierbaren Risiken. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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