SZ 10.12.2025
17:05 Uhr

(+) Konrad-Adenauer-Stiftung: Merz’ nächstes Mehrheitsproblem


Kommende Woche wählt die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung ihre neue Spitze. Ausgerechnet Ex-Parteichefin Kramp-Karrenbauer tritt gegen den Wunschkandidaten des CDU-Vorsitzenden an.

(+) Konrad-Adenauer-Stiftung: Merz’ nächstes Mehrheitsproblem

Mit erheblichen Mühen ist es Friedrich Merz gerade noch gelungen, im Bundestag eine Mehrheit für das Rentenpaket zu bekommen. Die Erleichterung im Kanzleramt war groß. Doch nächste Woche steht Merz bereits vor der nächsten Herausforderung: Dann wird die Spitze der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) neu gewählt. Norbert Lammert, der langjährige Vorsitzende und ehemalige Bundestagspräsident, tritt nicht mehr an. Merz hat Unionsfraktionsvize Günter Krings als Nachfolger vorgeschlagen. Doch eine Mehrheit für Krings ist nicht sicher. Merz hat sich zu lange zu wenig um die Causa gekümmert. Falls Krings scheitert, hätte deshalb auch der Kanzler ein Problem. Es würde sich ein Bild des CDU-Chefs verfestigen – als Mann, dem es schwerfällt, rechtzeitig Mehrheiten zu organisieren. Und Netzwerke zu knüpfen.

Sie will Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung werden, doch der Kanzler empfiehlt jemand anderen. Und die Stiftungsmitglieder haben die Wahl zwischen einem Mann, den kaum jemand kennt, und einer Frau mit einer beeindruckenden Karriere.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Gutscheine: