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02.03.2026
16:20 Uhr
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Die Junge Union tritt diesmal vielerorts mit eigenen Listen an, vor allem für Kreistage. Ist das Konkurrenz für die Partei von Markus Söder? Oder ein cleverer Trick für mehr christsoziale Stimmen?

Natürlich hat die Sache mit den Rollatoren-Rentnern so richtig eingeschlagen. War ja auch rotzfrech, was sich die Junge Union im unterfränkischen Kreis Rhön-Grabfeld fürs Wahlplakat ausdachte: Aus den Kreisräten wurden da „Greisräte“, auf dem Foto fünf Seniorinnen und Senioren mit Gehhilfen. Und darunter der Wahlaufruf für die JU: „Der Kreistag muss jünger werden!“ In der CSU in der Region empörten sich viele über die Kampagne des Nachwuchses, „Provokation ohne Inhalt“, sagte ein Bürgermeister. Und in ganz Bayern war das Plakat prompt Gesprächsstoff.
Das Erstarken der AfD dürfte die CSU auch bei den Kommunalwahlen Stimmen kosten. Dabei braucht Parteichef Markus Söder dringend einen Erfolg. Oder zumindest ein Ergebnis, das man als Erfolg verkaufen kann.
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