SZ 03.02.2026
14:30 Uhr

(+) Kochen: Warum der Thermomix so polarisiert


Kaum ein Küchengerät wird so geliebt und verachtet wie das Produkt von Vorwerk, das hackt, rührt, kocht, mixt, dämpft und neuerdings auch brät. Eine Ethnologin erklärt, was das aussagt, über Frauen, Männer – und ein Land, das Alltagskochen zwar fordert, aber kaum würdigt.

(+) Kochen: Warum der Thermomix so polarisiert

Im Gemüsefach des Kühlschranks lagert ein einsamer Blumenkohl. Er muss jetzt mal weg und am besten zu einem schnellen Mittagessen verarbeitet werden. Glücklich ist, wer jetzt die neue Version des Thermomix hat. Seit 1971 gibt es die Geräte von Vorwerk aus Wuppertal, seit gut einem Jahr ist der TM7 auf dem Markt, der hackt, rührt, kocht, mixt, dämpft und neuerdings auch brät. Über die App „Cookidoo“ verfügt er über eine smarte Rezeptfunktion: Einfach die zu Hause vorhandenen Zutaten eingeben, dann spuckt der TM7 ein passendes Rezept aus und zaubert mit der Zugabe von Dosenerbsen, Tomaten und Currypulver in 15 Minuten ein Blumenkohl-Curry.

Wer jetzt einen TM7 bestellt, muss fast ein halbes Jahr warten. Thomas Stoffmehl, Vorstandssprecher des Familienunternehmens Vorwerk, sagt, warum das so ist, was die Nutzer besonders gern kochen und was er über die günstigen Geräte von Lidl denkt.

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