SZ 03.12.2025
15:03 Uhr

(+) Koalitionskrise: Schwarz-Rot darf nicht scheitern, und wegen der Renten schon gar nicht


In der Jungen Gruppe von CDU/CSU folgen viele einer Gesinnungsethik, die in diesem Fall nutzlos ist. Sollte die Regierung stürzen, stünden Ursache und Wirkung in keinerlei Verhältnis.

(+) Koalitionskrise: Schwarz-Rot darf nicht scheitern, und wegen der Renten schon gar nicht
Werden sie am Freitag eine Mehrheit haben? Unionsfraktionschef Jens Spahn und Bundeskanzler Friedrich Merz am Dienstag in Berlin. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Wohl selten hat ein banaler Koalitionskrach solche welthistorischen Folgen gehabt: 1930, während der Weltwirtschaftskrise, zerbrach das Kabinett Müller II und damit die letzte große Koalition demokratischer Parteien – an der Unfähigkeit der beteiligten Parteien, einen Kompromiss zu finden. Das Streitthema: Wer sollte wie viel für Beitragserhöhungen zur Arbeitslosenversicherung bezahlen? Drei Jahre später errichtete Adolf Hitler sein Terrorregime.

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