SZ 24.02.2026
13:23 Uhr

(+) Klimaschutz: Schwingt die Regierung den Heizhammer jetzt rückwärts?


Die Koalition ist auf der Zielgeraden für eine Reform des Heizungsgesetzes. Sie könnte es entschlacken, aber auch bis zur Unkenntlichkeit abschwächen. Das sind die wichtigsten Stellschrauben.

(+) Klimaschutz: Schwingt die Regierung den Heizhammer jetzt rückwärts?
Die Emissionen im Gebäudebereich sind ersten Berechnungen zufolge zuletzt leicht gestiegen: wegen der niedrigen Temperaturen. (Foto: Rene Traut/IMAGO)

Fast auf den Tag genau drei Jahre ist es her, da setzte ein Gesetzentwurf die Republik in Brand. 92 Seiten über den Wandel in deutschen Heizkellern, akribisch begründet und fein ziseliert. „Ohne ein schnelles Umsteuern im Bereich der Gebäudewärme kann Deutschland weder die Klimaziele erreichen noch die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen rasch reduzieren“, stand da zu lesen. Alternativen: „keine“. Fossile Heizungen sollten ein Verfallsdatum bekommen, an ihre Stelle Wärmepumpen und saubere Fernwärme treten. In den zuständigen Ministerien ahnte offensichtlich niemand, was das im Land auslösen würde. Es war die Geburtsstunde des „Heizhammers“.

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