SZ 13.02.2026
14:30 Uhr

(+) Klimapolitik: Donald Trump ist ein König des Eigentors


Der US-Präsident entzieht dem nationalen Klimaschutz die Grundlage. Er glaubt, damit der Industrie zu nützen. Doch erreichen wird er das Gegenteil. Mal wieder.

(+) Klimapolitik: Donald Trump ist ein König des Eigentors
Donald Trump im Oval Office: In seinem Feldzug gegen die Klimapolitik und für die fossile Lobby im Land hat er die bisher schwerwiegendste Entscheidung getroffen. (Foto: Alex Brandon/AP)

Donald Trump ist besessen von der Vergangenheit. Von Zeiten, in denen das Morgen nicht zählte, weil sich um Klima und Umwelt niemand groß scherte. In denen in Detroit die Schlote rauchten, meterlange Schlitten über die Highways rollten, ganze Berge für die Kohle abgetragen wurden und keiner der unangenehmen Frage nachging, ob so ein Lebensstil womöglich ein dickes Ende haben könnte. Und wenn schon nicht für diejenigen, die ihn führten, dann vielleicht für deren Kinder und Kindeskinder. Trump sehnt sich nach dieser Vergangenheit, sie steckt auch im „again“ seines Maga-Slogans „Make America great again“. Erreichen wird er das Gegenteil.

Mitten in Bonn schlägt das Herz der globalen Klimapolitik. Letztlich geht es hier im Klimasekretariat der Vereinten Nationen darum, die Welt zu retten. Nur hat die Weltrettung in Zeiten von Donald Trump nicht gerade Konjunktur.

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