SZ 25.01.2026
12:19 Uhr

(+) Kletterer Alex Honnold: Irgendwas zwischen Hochleistung und Wahnsinn


Der Extremkletterer Alex Honnold hat den 508 Meter hohen Wolkenkratzer Taipeh 101 bestiegen – ohne Seil und Sicherung, live übertragen bei Netflix. Und die Frage ist: Musste das sein?

(+) Kletterer Alex Honnold: Irgendwas zwischen Hochleistung und Wahnsinn

Und dann lässt er los. Seit einer Stunde und 25 Minuten ist Alex Honnold bereits in der Luft. Stockwerk für Stockwerk hat er sich die Außenkante des Wolkenkratzers Taipeh 101 hochgearbeitet, ohne jede Sicherung, live übertragen bei Netflix. Und jetzt, kurz vor dem Ziel, lässt er einfach die Hände los. „Warum macht er das? Warum?“, kreischt die Moderatorin. „Er spielt mit unseren Gefühlen!“, ruft eine zweite Kommentatorin.

Die Zahl der Unfälle in den Bergen ist drastisch angestiegen, Bergretter wie Markus Isser sind im Dauereinsatz. Was denkt er über Touristen in Sandalen und Influencer, die nur für ein Foto in die Alpen kommen?

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