|
31.01.2026
12:55 Uhr
|
Seit vielen Jahren ringen Gläubige um Reformen in der katholischen Kirche. Doch vielen geht der „Synodale Weg“ zu langsam – und Rom antwortet nicht einmal mehr auf ihre Briefe.

Am Rande der Synodalversammlung demonstrieren Katholikinnen für Gleichberechtigung, vor den Bischöfen von Fulda und Limburg, Michael Gerber (Mitte) und Georg Bätzing. (Foto: Marijan Murat/dpa)
Schwester Katharina Kluitmann kann ihre Wut nur schwer verbergen: „Briefe nicht zu beantworten – das ist Machtmissbrauch“, sagt die Franziskanerin. Dann dreht sie den Kopf, wendet sich direkt an den Apostolischen Nuntius, den Botschafter des Papstes in Deutschland: „Sagen Sie es bitte dem Heiligen Vater weiter: Das geht so nicht, so gehen Christenmenschen nicht miteinander um!“
Anders als Franziskus hat sich der neue Papst mit Interviews zurückgehalten – bis jetzt. Was er über homosexuelle Paare und die Rolle der Frau in der Kirche zu sagen hat, wird die Reformer in der Kirche nicht erfreuen.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: